Durch den plötzlichen Tod meines Großvaters war ich dann im frühesten Jugendalter allein für Don verantwortlich. Wir beide waren unzertrennlich und wurden im Ort liebevoll „Rotkäppchen und der Wolf“ genannt.
Don hat mich ein ganzes Stück meines Lebens begleitet, von Kindheit über Jugendzeit hat er meinen Mann mit kennen gelernt und am Vorabend unserer Hochzeit alle Tortenböden gefressen. Unseren Sohn Sven durfte er im Kinderwagen bewachen und hat ihn noch bei seinen ersten Schritten zugeschaut.
|
Parallel zu meinem „Hundefimmel“ packte mich dann auch noch die „Pferdemacke“ und ich war viele Jahre im Reitsportverein aktiv. Zum Leidwesen meiner Eltern, denn zu haarigen Hundeklamotten war nun auch noch die „duftende“ Stallkluft gekommen. Nichts desto Trotz verbrachte ich dort fast meine ganze Jugendzeit und nur zu gerne habe ich so manchen Discobesuch gegen Stalldienst eingetauscht.
Über die Pferde lernte ich dann auch meinen Mann kennen. Auch er liebt Tiere über alles. Unsere erste gemeinsame Anschaffung war ein Lämmchen, ein Drittgeborenes, was die Mutter nicht angenommen hatte. Der Bauer wollte es „wegmachen“, wie er sagte. Das konnten wir nicht zulassen und so kam es, wie es kommen musste und „Lottchen“ fuhr auf dem Beifahrersitz unseres damaligen PKW „Wartburg“ mit zu uns nach Hause.
Ich zog sie mit der Nuckelflasche auf und aus ihr wurde eine stattliche Schafdame, welche uns oft auf Spaziergängen begleitete, gar nicht so schlecht bei Fuß lief und „anschlug“, wenn Besuch nahte.
|
 |
Also kurzum, Tiere sind in meinem Leben nicht wegzudenken.
Meine Retrieverleidenschaft begann dann 1995 eigentlich ganz allmählich mit dem Einzug von meiner ersten Goldenhündin Betty. Leider stammt sie nicht aus einer dem VDH/FCI angehörenden Zucht.
Durch sie jedoch informierte ich mich sehr tiefgründig über diese Rasse und trat dann 1997 dem Deutschen Retriever Club bei.
So blieb es nicht aus, dass im September 1998 meine Kira aus der DRC-Zucht „of Chestnut Tree“ von Heike Hesse zu mir kam. Nun war ich gänzlich vom „Retrievervirus“ befallen. Mit ihr besuchte ich die Ausbildungskurse des DRC, Bezirksgruppe Thüringen. Wir absolvierten erfolgreich einige Prüfungen und nahmen an Ausstellungen teil.
Auf Grund ihrer guten Gesundheitsergebnisse, ihres rassetypischen Wesens sowie ihrer vorzüglich bestandenen Formwertprüfung erhielt sie die Zuchtzulassung im DRC.
Im Jahre 2001 wurde mir vom VDH/FCI der Zwingername „of Toboggan Run“ genehmigt. „Of Toboggan Run“ heißt auf gut deutsch „von der Rodelbahn“. Die Rodelbahn ist ein wunderschöner Rodel-, Wander- und Skiwanderweg. Er führt durch Ruhlas Wälder direkt zum „Rennsteig“, Thüringens wohl bekanntesten Wanderweg.
|
 |
Mein erster Wurf fiel im April 2003 mit 5 Rüden und 3 Hündinnen. Aus diesem habe ich meine Hündin „Momo“ behalten. Auch sie hat inzwischen die Zuchtzulassung im DRC und mit ihr möchte ich gerne meine kleine Zucht weiterführen.
Ich züchte nach den strengen Richtlinien des VDH/FCI.
Alle meine Hunde werden auf Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED) und Augenkrankheiten (PRA, HC, RD) untersucht.
Mein Ziel ist es gesunde, wesensfeste und gutaussehende Golden Retriever mit rassetypischen Anlagen zu züchten. Für meine Welpen wünsche ich mir ein liebevolles zu Hause bei netten Familien für ein traumhaftes Retrieverleben.
Selbstverständlich stehe ich den neuen „Welpeneltern“ auch nach der Abgabe jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. |
 |